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auszeichnung mit dem pomme d'or 2015

Apfelwein & Uckermark

... klingt vielleicht ungewöhnlich. In Kraatz etablierte jedoch bereits in den 1930er Jahren Christian Kaufmann, ein aus Schwaben hinzugezogener Neusiedler, die Tradition des schwäbischen Mostes. Alte Dorfbewohner können sich noch an seinen guten „Moscht“ erinnern.

Weine aus Äpfeln, Birnen und Quitten


Prämierte Köstlichkeiten aus der Uckermark



Regionaltypische und traditionell hergestellte Weine finden zur Zeit weltweit neue Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Das gilt auch für Apfelweine. Für die Herstellung von Apfelwein ist das moderne Tafelobst wenig geeignet. Stattdessen nutzen wir für unsere Apfelweine alte und selten gewordene säure- und gerbstoffreiche Sorten, die hier in der Uckermark wachsen. Aus diesen Äpfeln keltern wir unterschiedliche trocken oder feinherb ausgebaute Weine – kalt und schonend vergoren. Wir verarbeiten nur voll ausgereifte Äpfel, die je nach Sorte nach der Ernte noch ein paar Wochen nachreifen. Das heißt bei uns wird noch bis kurz vor Weihnachten gepresst. Die reifen Äpfel haben nicht nur mehr Zucker, sondern auch mehr Aroma. Entsprechend erhöht ist der Alkoholgehalt unserer Weine im Vergleich zu einfachen Apfelweinen, so daß wir nur durch den Fruchtzucker der Äpfel und Birnen einen Alkoholgehalt von 6,5 bis 8,5 % Vol erreichen. Nach dem Pressen lassen wir den Most einen Tag stehen, bevor wir ihn in den Gärtank pumpen. Trubstoffe im frischen Most sollen sich absetzen können, damit der Wein reintönig wird. Die alkoholische Gärung (hier wandeln Hefezellen Fruchtzucker in Alkohol um) dauert etwa sechs Wochen. Dann gibt es den ersten Abstich und der junge Wein wird geschwefelt und in ein sauberes Fass umgezogen. Dort verbleibt er weitere sechs Wochen damit er sich klärt bevor er erneut abgestochen und bis zur Flaschenfüllung spundvoll in einem Tank eingelagert wird. Vor der Flaschenfüllung im Frühjahr wird der Wein meistens filtriert, um die Haltbarkeit zu erhöhen.

pommedor2015 Weinaromen – sind die wirklich im Apfelwein drin? Aber selbstverständlich! Konsumenten von Traubenwein haben sich längst daran gewöhnt, dass sie im Wein eine Vielzahl an Aromen schmecken können. Apfelwein bietet ein ähnlich breites Spektrum, das weit über die eigentlichen Apfelaromen hinausgeht. Seine sensorischen Aspekte sind allerdings noch weit weniger ergründet als die von Traubenwein. Es gibt also noch viel zu entdecken!

Apfelwein ist meistens schon mit dem ersten Schluck als solcher erkennbar. Neben diesen apfeligen Noten hat unser Wein eine große Vielfalt an anderen geschmacklichen Nuancen zu bieten, die vor allem im direkten Vergleich verschiedener Sorten „erschmeckt“ werden können z.B. reife Aromen von Pfirsich, grünem Paprika und Bitterschokolade. Sämtliche Aromen sind dabei auf die natürlichen Inhaltsstoffe der naturbelassen gereiften Äpfel, Birnen oder Quitten zurückzuführen. Meist treten sie erst durch die Gärung und Reifung des Apfelweins hervor und bringen dann auch für Kenner immer wieder Überraschungen. Um Ihnen einen ersten Eindruck zu geben: Einige unserer Apfelweine sind mit dem Zucker-Säure-Verhältnis und dem Charakter eines Riesling Traubenweins vergleichbar. Unsere detaillierten Weinbeschreibungen finden Sie hier.

Jedes Jahr trifft sich die europäische Apfelweinszene zur Messe Apfelwein International in Frankfurt am Main. Seit 2013 sind wir dort als Aussteller vertreten und nutzen die Möglichkeit, Kunden und Kollegen kennenzulernen. Am Vorabend der Messe werden jedes Jahr im Rahmen eines festlichen Diners die besten Apfelweine mit einem Pomme d`Or ausgezeichnet. Die Jurierung erfolgt als Blindverkostung durch erfahrene Degustatoren. Wiederholt wurden von uns eingereichte Weine mit einer Pomme d´Or prämiert - für uns eine wunderbare Würdigung und Bestätigung unserer bisherigen Arbeit.



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